Eine ganze Menge Unternehmensgeschichte(n)

Was machst du denn eigentlich beruflich? Die Frage kennt ja nun jeder. Etwas öfter hört man die allerdings, wenn man so etwas vermeintlich Exotisches und Unwirtschaftliches wie Geschichte oder Unternehmensgeschichte studiert hat. Keiner kann sich vorstellen, was man damit anfangen soll und ob das überhaupt jemand braucht. Klar, Unternehmen brauchen ihre Geschichte  sie prägt und ist wichtig für die Unternehmenskultur. Aber brauchen alle anderen diese Geschichten denn auch? 

 

"What a feeling"

Meine Antwort: Ja  und ob. Denn die Welt da draußen ist voller spannender Geschichten von Unternehmen und ihren Produkten. Und gerade mit denen verbinden wir oft sehr viel. Das gilt noch stärker für meine Generation, die mit Markenartikeln und Fernsehwerbung groß geworden ist. Wer erinnert sich nicht etwa an die "Mini-Winni-Würstchenkette" oder bekommt direkt einen Ohrwurm, wenn er an Bacardi-Rum denkt?  "What a feeling" kann ich dazu nur sagen... Auch Unternehmen haben oft Symbolcharakter. Unternehmen wie Thyssen, Krupp oder Henkel prägen Städte oder ganze Regionen bis heute. 

 

Storytelling mit historischer Note
Und genau das ist es, was nicht nur die Unternehmen selbst interessiert. Warum gehört zum Beispiel der Osterhase von Lindt heute für viele zum Osterfest dazu? Warum trinken die Düsseldorfer gerne Altbier und warum müssen Printen zur Weihnachtszeit aus Aachen kommen?

Es geht aber nicht nur um das Woher  – also die Geschichte. Vielmehr müssen auch die vielen kleinen Geschichten erzählt werden, die in einem Unternehmen passieren  von neuen Geschäftsfeldern, inhaltlichen Themen bis hin zu "soften Themen" wie Betriebssport oder das Essen in der Kantine. Nur so lässt sich die Gegenwart eines Unternehmens zeichnen. Stichwort: Storytelling. 

 

Mit den Augen eines Unternehmenshistorikers
In diesem Blog möchte ich regelmäßig einige dieser Geschichten erzählen. So können Sie die Welt mit den Augen eines Unternehmenshistorikers und PR-lers sehen und lernen außerdem ein bisschen mehr über manche Produkte und Unternehmen. Dadurch können Sie sich außerdem ein Bild von meiner Arbeitsweise machen – regelmäßig frische Schreibproben sozusagen. Der Blog startet 
 pünktlich zu Ostern  mit der Geschichte des Schokoladenosterhasens. 

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und freue mich über Meinungen und Ideen!

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